Die beiden Initiatoren der FUTURE FRUITS Zukunftsberatung:
Oliver Fink und Jens Leonhäuser.
Warum es eine solche Zukunftsberatung
gerade jetzt braucht.
Was wir machen.
Wir transformieren Organisationen in eine erfolgreiche Zukunft. Nur mit einer zielorientierten und zugleich flexiblen Navigation erreichen wir dieses Ziel. Wir entwickeln mit Ideen (Dream), Methoden (Design) und einer nachhaltigen Transformationsbegleitung (Do) erfolgreiche Zukunftsentwürfe für Organisationen und Unternehmen. Wir nennen es den 3-D-Ansatz.
Wie es uns gelingt.
Der interdisziplinäre Ansatz der FUTURE FRUITS Zukunftsberatung wird durch individuelle Teams realisiert, geleitet von zwei Köpfen, die methodisches, systemisches und kreatives Denken zusammen bringen. Jahrzehntelange Erfahrung in zahlreichen Projekten. Kreativität und Innovationskraft sind dabei genauso erforderlich wie Systematik und konsequentes Monitoring. Wir vernetzen kluge und zukunftsorientierte Köpfe der Kunden und verfolgen mit FUTURE FRUITS Zukunftsberatung klare Zielsetzungen auf konsequente und kreative Weise. Wichtig ist die Integration des Weges in die Kultur der Organisation hinein. Sonst bleibt das Vorhaben ein Fremdkörper verbunden mit dem bekannten „Not-Invented-Here-Syndrom”.
Wie wir mit Zielen umgehen.
Nur wer gesetzte und überprüfbare Ziele verfolgt, wird rechtzeitig und am richtigen Ort ankommen. Oft ist es ein Reduktionsprozess, ein Konzentration auf das Zielführende. Denn wer alles versucht, wird selten zu einem guten Ergebnis kommen. Mit vielen Fragen reduzieren wir Ihren Weg von einem kurvenreichen auf einen geraden, mit dem alles anderen Fahrt in Richtung Zukunft aufnehmen kann.
Ihre Zukunftsberater von FUTURE FRUITS
Jens Leonhäuser und Oliver Fink
Zwei, die sich seit 25 Jahren kennen …
Nachdem wir in einer internationalen Eventagentur zusammen gearbeitet hatten, machten wir uns im Jahr 2003 beide mit unterschiedlichen Beratungsansätzen selbstständig. Mit der FUTURE FRUITS Zukunftsberatung beginnt 2026 eine strategische Partnerschaft im Bereich der normativen, strategischen und operativen Beratung in Wachstumsfragen für eine erfolgreiche Zukunft von Organisationen, Initiativen und handelnden Menschen.
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Seit 2003 als Berater und Inspirator mit der Motivation ausgestattet: Menschen. Mut. Machen.
Als Gründer der Strategie- und Marken-Beratung Steilpass (Ditzingen bei Stuttgart), Initiator der Sports Destination Alliance und Mitgründer des Joint Ventures FUTURE FRUITS Zukunftsberatung verbindet er strategische Klarheit und methodische Versiertheit mit emotionaler Tiefe. Mit der Erfahrung von rund hundert Projekten in unterschiedlichen Branchen und Disziplinen ausgestattet, steht er für die Überzeugung, dass echtes Wachstum immer bei den Menschen beginnt. -
Er ist Gründer und Inhaber der FINK DIFFERENT Kommunikationsberatung in Nufringen (Nähe Stuttgart), arbeitet als Berater, Creative Director (Text & Design) und Coach, Moderator, Speaker und Dozent für wirkungsvolle Kommunikation seit 2003 in der DACH-Region. Seine Liebe und seine Potenziale zur Zukunftsgestaltung entdeckte er bereits in den 90ern. Verschiedene Beratungsprojekte im Innovationsmanagement begleitete er schon damals als Ideengeber und Kreativitätstrainer. So entstand im Laufe der Jahrzehnte ein vielfältiges Instrumentarium für die Zukunftsgestaltung mit den Schlüsselkompetenzen der Kommunikation und des Change- und Innovationsmanagements. Zu seinen Kunden zählen Konzerne, mittelständische Organisationen der Wirtschaft, des kommunalen und des sozialen Sektors.
Ein Interview aus der Zukunft und eines mit der Zukunft. Viel Spaß damit.
Ausgabe FUTURE FRUITS No. 11/2045
Rückblicke aus der Zukunft
Ein Interview mit Jens Leonhäuser
1. Herr Leonhäuser, vielen Dank, dass Sie sich auf dieses etwas ungewöhnliche Interview einlassen. Ich spreche heute mit Ihnen aus einer Zukunft, in der Ihr Name für strategische Klarheit, Haltung und Wirkung steht. Lassen Sie uns gemeinsam zurück‑ und vorausblicken. Wenn Sie heute auf Ihr jüngeres Ich blicken – auf den Jens im Jahr 2026 –, was war damals Ihre größte Stärke, die Sie selbst noch unterschätzt haben?
Die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, das Chaos ordnen und eine potenzielle neue Zukunft sehr früh erkennen zu können. Ich war manchmal aber zu schüchtern, das zu zeigen.
2. Und umgekehrt gefragt: Welche Überzeugung oder Arbeitsweise aus Ihrer heutigen Zeit mussten Sie später bewusst loslassen, um als Mensch und Unternehmer weiterzuwachsen?
Den Perfektionismus loslassen. Das macht zu langsam und zu unflexibel. Es ist eine Illusion, alles planen und steuern zu können. Ausserdem ist die Parametervielfalt der Realität einfach zu groß und man sollte dem Zufall nicht die Türe vor der Nase zuschlagen, sonst bleiben auch die Chancen draussen.
3. Ihre Arbeit bewegte sich früh an der Schnittstelle von Marke, öffentlichem Raum und gesellschaftlicher Verantwortung. Wann haben Sie erkannt, dass wirtschaftlicher Erfolg ohne Sinnstiftung langfristig nicht mehr trägt?
Beim Frühstück mit meinen Kindern die sehr unangenehme Fragen gestellt haben, wie es sein kann, dass wir für kurzfristige Gewinne die Zukunft opfern. Und bei Gesprächen mit Mitarbeiter meiner Kunden, die angesichts der Diskrepanz von Wunsch und Realität nach Selbstwirksamkeit in ihren Unternehmen innerlich gekündigt zu haben schienen.
4. Viele Menschen sprechen über Veränderung, aber nur wenige gestalten sie aktiv. Was hat Sie persönlich immer wieder dazu gebracht, nicht nur zu reagieren, sondern selbst neue Modelle, Denkweisen oder Formate zu entwickeln?
Die Überzeugung, es gibt nichts Gutes, ausser man tut es. Und die Vermutung, dass wir noch nicht in der besten aller möglichen Welte leben. Und so lange gibt es noch viel zu tun.
5. Wenn wir auf Unternehmen im Jahr 2045 schauen: Was unterscheidet aus Ihrer Sicht die Organisationen, die überlebt haben, von denen, die verschwunden sind – jenseits von Technologie?
Haltung, Empathie und echtes Interesse am Menschen.
6. Wie hat sich Ihr persönliches Verständnis von Führung verändert?
Geht es heute mehr um Richtung, um Räume – oder um das bewusste Weglassen?
Führung ist höchst individuell und findet auf ganz unterschiedlichen Ebenen statt. Führung kann bedeuten, Sicherheit zu geben, Verantwortung zu reduzieren und Räume kleiner zu machen. Oder genau das Gegenteil, Räume zu öffnen, zu inspirieren und Flügel zu verleihen. Die Grundlage von Führung aber sollte immer das Vertrauen sein.
7. Gesellschaftlich leben wir heute in einer Zeit permanenter Unsicherheit. Was haben Sie gelernt über die emotionale Seite von Strategie – bei Kunden, Teams und bei sich selbst?
Strategie gibt Sicherheit, Struktur und Orientierung. Damit ist sie ein Balsam für die Seele, insbesondere in unsicheren Zeiten.
8. Wenn Sie an Kompetenz denken: Welche Fähigkeit war im Jahr 2026 entscheidend – und welche ist es heute? Und gibt es eine Kompetenz, die Sie bewusst nicht perfektioniert haben?
Damals war es die Kompetenz der Macht. Erfolgreich waren häufig Menschen und Unternehmen mit dem besten Netzwerk und Systemverständnis und nicht mit dem besten Konzept. Das hat zum Teil dazu geführt, das Unternehmen und Gesellschaften sinnvolle Entwicklungsschritte verpasst haben und hinter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Die wirtschaftlichen und ökologischen Kollateralschäden waren teils gewaltig. Heute ist es die Fähigkeit zur Kommunikation, zum Konsens und zum Vertrauen. Eine Kompetenz, die ich nicht perfektioniert habe, ist die KI (wen auch sehr nützlich). Dazu denke ich viel zu gerne selbst.
9. Zum Abschluss eine sehr persönliche Frage: Wenn Menschen in 20 Jahren über „den Menschen Jens Leonhäuser“ sprechen – unabhängig von Titeln, Projekten oder Erfolgen – was sollen sie sagen, wofür Sie standen?
Er sagte was er dachte und tat was er sagte.
10. Danke Ihnen.
Danke Ihnen.
Ausgabe FUTURE FRUITS No. 11/2036
Interview mit der Zukunft
Ein Befragung von Oliver Fink
1. Hallo Zukunft, wie geht es Dir?
Schön, dass mich endlich mal einer fragt Oliver, ich hatte schon bessere Zeiten. Wie sagte Karl Valentin so nett über mich: „Die Zukunft war früher auch besser.“ Ich nehme es ihm aber nicht übel. Ich blicke trotz aller Zukunftsinstitute und Prognostikern, die mich fest in die Mangel nehmen, meistens optimistisch nach vorne. Was kommt, das kommt eben.
2. Ich hätte mir von Dir eine etwas professionellere Antwort erwartet, weniger Plattitüden und altbekannte Sprüche …
… Moment, vielleicht tust Du mir da ein wenig Unrecht. Ich bin ja das Produkt aus den Überlegungen der Vergangenheit und Gegenwart. Manche Leute warten auf mich, als gäbe es mich fertig zur Auswahl, so von der Stange, direkt fertig aus dem Regal. Sie denken, irgendwo läge da wohl ein Stück Zukunft für mehr Gesundheit und Fitness herum, daneben etwas für ein besseres Klima und ein dementsprechend vernünftiges Entscheiden der Verantwortlichen etc. Darüber sei dann die Zukunft für die Reichen, die nie genug bekommen und darunter für die Armen, die mit Kleidung, Nahrung, einem Dach und sauberem Wasser Wohnung schon zufrieden wären …
3. Oh, das geht Dir alles schwer an die Nieren, man merkt es. D. h. Du wirfst den Zukunftsmachern vor, Dir sich aus dem Blickwinkel der eigenen Bedürfnisse zu nähern. Dir fehlt der Weitblick auf systemischer Ebene, der altruistische Blick auf die Zusammenhänge und sozialen Folgen usw.
Ja, so könnte man es etwas oberflächlich ausdrücken. Aber nicht die Zukunftsmacher habe ich da im Blick, denn die machen ja wenigstens was. Es sind eher die Leute, die gerade am Ruder sind, die Wirtschaftslenker, die Polittreibenden usw. Die schauen gerne nur bis zum Ende der Legislaturperiode.
4. Dann lass’ uns doch kurz mal die tagespolitisch seichten Untiefen verlassen und in die Tiefen der Zukunft eintauchen. Ich habe kein Problem damit. Was sagst Du dazu?
Ich denke vor allem, dass ich Menschen brauche, die ihre Fähigkeiten bündeln und zusammen tragende und verantwortungsvolle Entwürfe von mir machen können. Z. B. Fähigkeiten im philosophischen Denken: mit der Klärung des gesamten Problemkonglomerats, mit kreativem und logischem Denkvermögen und mit systemischem und vernetztem Blick. Inklusive Kooperation und Kollaboration. Ich brauche Menschen, die Netzwerke aufbauen können und heterogene Mehrheiten schmieden für zukunftsfähige Ziele. Zudem natürlich Initatioren und Organisationen, die Mittel zur Verfügung stellen für Forschung und Entwicklung, vor allem für Bildung und Kompetenzentwicklung. Wir brauchen zukunftsfähige Mobilitätslösungen, Wärmelösungen, Energielösungen, Nahrungslösungen, KI-Lösungen usw. Hier braucht es Fachwissen und einen Innovations-Boom, den ich noch längst nicht flächendeckend sehe. So wie damals bei Roman Herzog, der sich einen „Ruck durch Deutschland“ wünschte.
5. Das klingt doch mal konkret liebe Zukunft. Danke für diese klaren Worte. Aber wie kommen wir an diese Leute? Wo finden wir diese?
Manchmal denke ich, viele Leute wollen mich abschaffen. Es wird gewirtschaftet, durch die bunte Welt gejetet als gäbe es keinen Morgen und keine Nachkommen mehr, Krieg geführt, Raubbau an Natur, Tier und Mensch betrieben, als wäre alles recht, was möglich ist. Ohne den Blick auf die Generationen nach ihnen. Die Rücksichtslosigkeit und der Egoismus, die Gier und der verlockende Wohlstand … das alles sind meine eigentlichen Feinde. Die klimaschädlichen Unternehmungen und die hasserfüllten, gierigen Kriege sind die Folge dieser lebensfeindlichen und kranken inneren Haltungen.
6. Okay, jetzt rutschen wir wirklich in die Tiefe. D. h. Du siehst die aktuellen Trends, die in Deiner Vergangenheit lagen, als Symptome einer falschen Haltung, Denkweise, Mindset oder gar Moral?
Durchaus. Wenn wir mehr teilen würden und wollten, hätte ich eine bessere Konstitution. Doch ich werde fies gemobbt. Jeder will mich haben, für sich ganz alleine. Und das geht nicht. Ich gehe nur auf die Zukunft meiner Zukunft ein, wenn alle mitmachen und alle Rücksicht aufeinander nehmen. Doch das ist gerade das Schwierige. Es geht zu oft um geopolitische Deals, um Landgewinn, Machterhalt und -ausbau, Geld und die eigenen bedeutungssteigernden Ziele. Kurz gesagt: zu viel Ich, viel zu wenig wir.
7. Du haust ja ganz schön in die Kerbe der Gesellschafts- und Gegenwartskritik. Bist Du da eher links oder rechts orientiert?
Oh Oliver, hör’ bitte auf mit diesen Schubladen. Vernunft steht über den Kategorien. Verantwortungsbewusstsein steht über den Klischees. Wille zur Veränderung kennt kein Schubladendenken in Ideologien und Strömungen. Wir brauchen überzeugende Zukunftsbilder, die für alle Menschen, für die Natur, ja die gesamte Schöpfung taugen und erhaltend dienen. Was nützen mir parteipolitische oder ideologische Diskussionen, was nützen mir menschenfeindliche und ausbeutende Religionsauslegungen usw. Ich bin es leid nur als Sehnsuchtsort oder Vertröstungsplattform genannt zu werden. Ich bin als Zukunft einfach das Ergebnis der Vergangenheit. Manchmal als Summe, manchmal als Produkt, manchmal als ein völlig falsches Ergebnis.
8. Okay, wir müssen zum Schluss kommen, meine Bahn fährt gleich überraschend pünktlich los. Eine letzte Frage habe ich noch: Was braucht es, damit Du erfolgreich und attraktiv wirst? So in maximal 2–3 Sätzen.
Aber gerne, ich bin ja nicht von gestern.
1. Es braucht denkende, hoch kreative Menschen verschiedener Couleur, die sich von der Zukunft mehrere Bilder machen. Bilder mit vielen Ursache-Wirkungs-Szenarien, Bilder mit kühnen Ideen, Bilder mit sozialer Vernantwortung und mit der Verknüpfung zum Schöpfungsauftrag, der bewahrend und entwickelnd gedacht ist und nicht abbauend und ausbeutend.
2. Handelnde, verbindende und kommunikativ begeisternde Menschen, die das dann ausgewählte Zukunftsbild in den Fokus nehmen und in die Umsetzung kommen. Auch wenn unbequeme Passagen zu umschiffen oder zu überwinden sind.
3. Ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, der wechselseitigen Achtsamkeit und Verantwortung. Quasi eine pragmatische Form der Nächstenliebe, die die Goldene Regeln der Bergpredigt Jesu und zugleich den Kant’schen Imperativ berücksichtigt. Dann geht es uns allen gut. Und vor allem mir.
9. Wow, was für klare Aussagen. Man sollte Dich öfters fragen. Ein letztes Wort für heute von Dir?
Ich habe Hoffnung. Denn jeden Tag sagen Leute: „Das will ich in Zukunft besser machen.“ Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es einige wirklich ernst damit meinen.
10. Danke Dir. Was meinst Du, ist unser Beratungsangebot unter dem Label FUTURE FRUITS attraktiv und wichtig?
Na klar, sehr aktuell sogar. Ich beobachte Euch aber sehr genau, wie Ihr da vorgeht. Vergesst die Menschen nicht vor lauter Tools, Technologie und KI, das macht mir gerade etwas Sorge … jetzt muss ich aber wirklich wieder zurück in die Zukunft. Futured gut …